Firmenwagen und Urlaub

Stellt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter einen Firmenwagen zur Verfügung, ist dieser für berufliche Zwecke gedacht. Eine private Nutzung sollte ausdrücklich im Arbeitsvertrag oder im Kfz-Überlassungsvertrag geregelt sein. Spricht der Arbeitgeber ein Nutzungsverbot aus, dürfen Sie als Mitarbeiter das Auto nicht für Ihre persönlichen Belange nutzen.

Sind private Fahrten jedoch laut Vertrag zugelassen, schließt das auch Urlaubsfahrten mit ein. Häufig sind die erlaubten Urlaubsfahrten auf das Inland beschränkt.
Wer von seinem Arbeitgeber einen Sachwert erhält, wie eben einen Firmenwagen mit Privatnutzung, dem entsteht ein sog. geldwerter Vorteil – also eine Entlohnung in Form von Waren oder Dienstleistungen als Ergänzung zum eigentlichen Entgelt. Und dieser Vorteil muss versteuert werden, entweder nach der sog. Ein-Prozent-Regelung oder der Fahrtenbuchmethode.