Direkt zum Inhalt
Menu

Sturmtief „Friederike“ – Unterstützung durch Länder

Sturmtief

Im Januar 2018 wütete das Sturmtief Friederike in weiten Teilen Deutschlands und verursachte schlimme Schäden. Durch die Länder Niedersachsen und Hessen wurden mittels Erlassen darauf reagiert, um die Steuerzahler zu entlasten.

Zum Einen betrifft es die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Sollten hier Schäden an vermieteten Gebäuden entstanden sein, können die entsprechenden Schadensbeseitigungen in der Einkommensteuererklärung als Erhaltungsaufwand angesetzt werden.

Dabei prüft das Finanzamt bis zu einem Betrag von 70.000 Euro nicht, ob Erhaltungsaufwand oder Herstellungskosten vorliegen. Allerdings müssen ggf. erhaltene Versicherungsleistungen sowie andere staatliche Förderungen abgezogen werden. Es ist möglich, den verbleibenden Aufwand auf zwei bis fünf Jahre zu verteilen (§ 82 b EStDV).

Ferner berücksichtigt das Finanzamt die Aufwendungen für die Wiederbeschaffung von Hausrat (Möbel oder Haushaltsgeräte) und Kleidung sowie für die Beseitigung von Schäden an der eigengenutzten Wohnung als außergewöhnliche Belastungen.